Rolf Langmann

Meine Meinung


Diese Seite enthält ausschließlich meine persönliche Meinung zu diversen Themen.
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Ein paar Gedanken zu uns Europäern

13.10.2018
Wir verdienen viel Geld damit, dass wir Waffen in andere Länder verkaufen.
Aber die Flüchtlinge, die vor dem Krieg fliehen, der mit unseren Waffen geführt wird, wollen wir nicht haben.

Wir verdienen viel Geld damit, dass in Afrika und Fernost Armut herrscht, weil die Löhne so niedrig und die Arbeitsbedingungen so schlecht sind.
Aber die Flüchtlinge, die vor der Armut und den Arbeitsbedingungen fliehen, wollen wir nicht haben.

Wir verdienen viel Geld damit, dass wir mit unseren Autos und Fabriken das Klima auf der Erde verschlechtern.
Aber die Flüchtlinge, die vor den daraus resultierenden Überschwemmungen und Dürrekatastrophen fliehen, wollen wir nicht haben.

Wir wollen, dass die Menschen in ihren Ländern bleiben und dort weiter ihr Leben leben und neidisch auf unseren Wohlstand schauen, den wir ihnen jedes Jahr als Touristen vor Augen führen.
Wir wollen, dass die Menschen in ihren Ländern bleiben und dort weiter für Hungerlöhne und unter schlechten Arbeitsbedingungen für unseren Wohlstand arbeiten.
Und wenn sie doch kommen, dann sollen sie im Meer ertrinken. Es hat sie ja niemand gerufen.

Gerufen hat sie niemand. Aber verjagt haben wir sie.



AfD im Deutschlandtrend an 2. Stelle

21.9.2018
Ein Bundesinnenminister, der immer noch im Wahlkampfmodus ist, weil sein Bundesland Bayern diesen Herbst Landtagswahlen hat, und der meint, dass man der AfD den Boden abgräbt, wenn man deren Parolen übernimmt.

Ein Verfassungsschutz-Chef, der die Hetzjagden der Neonazis verharmlost und entsprechende Videos als gefälscht brandmarkt, der Daten aus einem noch unveröffentlichten Verfassungsschutzbericht vorab der AfD zukommen lässt, der dann, statt entlassen zu werden, die Karriereleiter nach oben fällt.

Da wundert es mich gar nicht, dass die AfD im Deutschlandtrend zulegt.

Das heißt aber nicht notwendigerweise, dass es immer mehr AfD-Wähler gibt. Das heißt auch, dass immer weniger Leute wissen, was sie wählen sollen. Die Zahlen im Deutschlandtrend sind Prozentzahlen. Sie geben also an, wie hoch der Anteil der AfD-Befürworter ist im Verhältnis zur Gesamtzahl derer, die sich für eine bestimmte Partei entscheiden können.

Unsere aktuelle Regierung sollte jetzt sofort die Reißleine ziehen und entweder den Bundesinnenminister ersetzen oder gleich Neuwahlen ansetzen. Die AfD wird in den nächsten Jahren nicht schwächer werden, wenn das so weitergeht!



Gefährliche Verharmlosung

7.9.2018
Die Verharmlosung der Hetzjagden (nur so kann ich es nennen, wenn bei Demos auf offener Straße vor laufenden Kameras und bei anwesender Polizei Menschen mit anderer Hautfarbe und/oder Herkunft gejagt werden) vom Innenminister und vom Chef des Verfassungsschutzes ist bedenklich, wenn nicht sogar gefährlich.

Bei Horst Seehofer passt das ins Bild, weil er ja schon seit einiger Zeit redet, als ob er AfD-Politiker wäre. Und der Verfassungsschutz steht auch schon seit Jahren im Verdacht, von Rechtspopulisten oder sogar Neonazis unterwandert zu sein.

Ich bleibe dabei: Alle, die immer schon mal wissen wollten, wie es in den 1930er-Jahren zur Machtübernahme der NSDAP und in der Folge zum 2. Weltkrieg kam, können jetzt live zuschauen, wie das geht.

Trump und Putin sind beide darauf aus, die EU zu spalten, weil sie ihnen zu stark ist. Dabei ist die EU derzeit der einzige Garant dafür, dass wir in Europa keinen Krieg haben. Die Unterstützung der rechtspopulistischen Parteien und ihrer radikalen und gewalttätigen Anhänger durch diese beiden Politiker zielt genau darauf ab. Die Idee ist, dass die Rechtspopulisten in den Ländern der EU an die Regierung kommen und dann die EU-Verträge aufkündigen und die Grenzen wieder dicht machen. In der Folge wird jede Regierung ihr eigenes Land für das beste halten und vor lauter Streit der Länder untereinander oder weil eine Regierung dann wieder von Untermenschen und Herrenrasse anfängt, wird es wieder zum Krieg kommen. Hatten wir alles schon mal. Ist noch gar nicht so lange her.



Fragwürdige Vordenker

28.6.2018
Es macht mir zunehmend Sorgen und Angst, dass die Politik auch der Parteien der politischen Mitte sich zunehmend beim rechtspopulistischen Gedankengut bedient. Die CSU und unser Innenminister Seehofer allen voran. Aus Sorge, dass die rechtspopulistischen Parteien erstarken, übernehmen sie deren Gedankengut, bauen es aus und versuchen, Gesetze daraus zu formen. Dabei merken sie nicht, dass sie selber in Gefahr sind, in die (hell-)braune Brühe abzurutschen.

Was mir am meisten Angst macht dabei, ist, dass diese rechtspopulistischen Parteien und ihre Nachdenker in den Parteien der Mitte daran arbeiten, alle internationalen politischen Organisationen zu zerschlagen oder zumindest handlungsunfähig zu machen. Trump tritt aus dem UN-Menschenrechtsrat aus, Seehofer will im Alleingang ohne die EU seine überzogene Flüchtlingspolitik durchsetzen, die anderen europäischen Länder mit rechtspopulistischen Regierungen machen ihre Grenzen dicht.

Das alles wird von Putin gefördert, weil ihm eine funktionierende und starke EU natürlich nicht in den Kram passt. Und Trump passt sie auch nicht.

Alle, die jetzt schreien, dass wir keine Flüchtlinge mehr ins Land lassen sollen, sollten sich mal überlegen, dass wir seit über 70 Jahren keinen Krieg mehr in Europa hatten. Und das ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass die europäischen Staaten eng miteinander verbunden sind und miteinander reden und ihre nationalen Interessen immer mehr in den Hintergrund gestellt haben. Wenn das jetzt aufs Spiel gesetzt wird und nationale Interessen wieder in den Vordergrund gestellt werden, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Staaten untereinander wieder so zerstritten haben, dass wieder ein Krieg in Europa droht.

Und das alles nur wg. ein paar Flüchtlingen! Wir haben in Deutschland 80-90 Mio. Einwohner. 2015 sind ca. 1 Mio. Flüchtlinge gekommen. Das ist irgendwas knapp über 1% der Bevölkerung! Und davor sollen wir Angst haben? Weil (wie in jeder Gesellschaft) ein paar Kriminelle darunter sind? Die Kriminalitätsrate ist in Deutschland anscheinend nicht gestiegen durch die Flüchtlinge. Was bedeutet, dass auch die Flüchtlinge grundsätzlich normale Menschen mit normalen Bedürfnissen sind...



Anschlag in Berlin

22.12.2016
Wie meistens nach solchen Ereignissen finden sich auch jetzt wieder viele, die hinterher schon vorher alles gewusst haben. Aber hinterher ist man bekanntlich immer schlauer!

Das Ereignis ist schlimm und traurig genug. Und dass bestimmte Strömungen den Anschlag für ihre Propaganda missbrauchen und damit auf den Toten und Verletzten rumtrampeln, macht es noch schlimmer und trauriger!

Jetzt werden die Weihnachtsmärkte in Deutschland geschützt: mit mehr und schwer bewaffneter Polizei (was können die gegen einen LKW ausrichten?), mit Betonklötzen und Fahrzeugen als LKW-Sperren. Und natürlich hätte man das alles schon vorher aufbauen können, dann hätte dieser LKW vielleicht gar nicht in den Weihnachtsmarkt rasen können. Aber dann hätten auch wieder (vermutlich die gleichen) Leute gerufen, dass diese Sperren die Rettungskräfte behindern würden, wenn auf dem Weihnachtsmarkt ein Unfall passiert oder eine Bude anfängt zu brennen.

Es ist doch egal, was die Polizei und die Regierung machen und um welches Thema es geht: Die rechten und linken Populisten (aktuell vor allem AfD und Die Linke) machen immer Front gegen irgendein Thema mit reiner Polemik und ohne Lösungsvorschläge, die in einer freiheitlichen Demokratie durchführbar wären.

In einem Punkt muss ich den Linken allerdings zustimmen: Die Äußerung von Horst Seehofer keine 24 Stunden nach dem Anschlag, dass die Flüchtlingspolitik überdacht werden soll, war zu diesem Zeitpunkt vollkommen fehl am Platz! Die CSU hat sich ja schon immer am rechten Rand der CDU postiert. Aber was Horst Seehofer als oberster Vertreter dieser Partei in den letzten Monaten von sich gegeben hat, ist über diesen Rand hinaus und verdächtig ähnlich zur Polemik der AfD.

Es gibt keine 100%ige Sicherheit!!! Und diejenigen, die behaupten, dass es das gäbe, sind diejenigen, vor denen man sich in Acht nehmen muss, wenn sie mal an der Regierung sind. Entweder muss man sich vor Kriminellen in Acht nehmen oder vor der Regierung, meistens im letzteren Fall vor beiden.
Es gab nach dem zweiten Weltkrieg lange Leute, die sagten, dass man unter Hitler ein Fahrrad hätte unverschlossen abstellen können, ohne dass es geklaut worden wäre. Aber ist es das wert, Freiheit und Demokratie aufs Spiel zu setzen?



CETA

26.10.2016
Es ist ja schon witzig!
Jetzt ist CETA unterschriftsreif und die Wallonen sind dagegen, weshalb Belgien nicht unterschreiben kann. Und die kritische Berichterstattung ist plötzlich aus der Presse und den Medien veschwunden und die Wallonen sind jetzt die Bösen.
Dabei gibt es noch viele andere Regionen in der EU, die gegen CETA sind!

Das Hauptproblem für mich bei CETA (und TTIP) ist die untransparente Art, wie das verhandelt wurde. Vor einiger Zeit gab es dann mal für Bundestagsabgeordnete die Möglichkeit, in einem verschlossenen Raum die Vertragsentwürfe einzusehen. Aber nur für ausgewählte Personen, die keine Fotos und keine Notizen machen und auch mit niemandem darüber sprechen durften. Sowas ist nicht gerade geeignet, in einem demokratischen Land für ein solches Vertragswerk zu werben.

Und warum fällt die EU jetzt aus allen Wolken, weil ein Staat nicht unterschreiben will/kann? Dass die EU ein Staatenverbund ist, in dem jeder einzelne Staat einem solchen Vertrag zustimmen muss. Kanada und USA sind Einzelstaaten, die das Problem nicht haben. Aber das haben die EU-Politiker doch eigentlich alles vorher gewusst! Wenn die EU dabei Schaden nimmt, dann nicht, weil ein Staat nicht unterschreibt, sondern weil die EU-Politiker, die den Vertrag verhandelt haben, blauäugig davon ausgegangen sind, dass jeder EU-Staat den Vertrag unterschreiben wird und die Proteste ignoriert haben.

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Buch über den Islam

22.8.2016
Ich habe dieser Tage ein Buch über den Propheten Mohammed gelesen, um den Islam besser zu verstehen. Und ich muss sagen, es ist erschreckend!

Hier de Link zu dem Buch:
Mohammeds Geschichte entschleiert den Islam

Mohammed war ein selbstverliebter Raubritter, der eine politisch und militärisch motivierte Religion geschaffen hat. Es gibt anscheinend nichts, was die friedlicheren Moslems (ich bin nach wie vor der Meinung, dass die Mehrheit der Moslems einfach in Ruhe gelassen werden will und ihr leben in Ruhe leben will und deshalb vor dem Krieg und dem Terrorismus in Syrien und Irak flieht) den islamischen (der Begriff "islamistisch" verzerrt das Ganze) Religionskriegern und Terroristen entgegensetzen kann.
Nach diesem Buch ist der Koran in zwei Teile geteilt: der friedlichere Teil, der während Mohammeds Aufenthalt in Mekka entstanden ist, und der kriegerische Teil, der später nach seinem Umzug nach Medina und während seiner räuberischen Herrschaft dort entstanden ist. Dieser letztere Teil ersetzt vieles aus dem Mekka-Teil. Da aber der ganze Koran unumstößliches Wort Allahs (nicht Gottes!) ist, gelten trotzdem beide Teile und jeder Moslem kann sich raussuchen, auf was er sich bezieht. Aber immer mit dem Wissen, dass der kriegerische Medina-Teil der neuere und damit aus islamischer Sicht bessere Teil ist.
Der wesentlichste Aspekt ist in meinen Augen: Der Islam ist im Dschihad dazu angehalten, den angegriffenen eigentlichen Opfern die Schuld am Angriff einzureden, sodass sie "einsehen", dass eigentlich die Moslems die Opfer sind und der Angriff damit gerechtfertigt ist. Und für den Dschihad und den Islam dürfen Moslems Andersgläubige belügen und betrügen. Wohlgemerkt: Ihre Religion erlaubt ihnen das, das heißt nicht, dass alle Moslems das machen. Es gibt viele, die ehrlich sind und sich hier gut integrieren und unsere Ordnung anerkennen.

Ich bin kein Rassist. Aber nach der Lektüre dieses Buches ist doch ein mulmiges Gefühl entstanden, und ich muss mir jetzt noch darüber klar werden, wie ich damit umgehen muss/will.
Wichtig ist in meinen Augen, dass wir mit den Kindern der Flüchtlinge darüber reden. Denn bei Kindern kann man noch was bewirken. Aber auch mit den Erwachsenen muss man darüber reden. Den Flüchtlingen muss klar gemacht werden, wo sie sind und welche Regeln hier gelten und dass die Grundregeln unserer freiheitlichen Demokratie (vor allem die Meinungs- und Glaubensfreiheit, aber auch alle anderen Regeln, die im Grundgesetz stehen) nicht verhandelbar sind!
Vor allem muss den Moslems klar gemacht werden, was Mohammed für ein Mensch war. Denn die meisten kennen nur den Koran und wissen über Mohammeds Leben so gut wie nichts.

Dabei hilft es jedoch nicht, wenn gegen die Flüchtlinge gehetzt wird! Denn wer anders als wir Deutschen können den Flüchtlingen denn klar machen, welche Regeln hier gelten?

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Noch mehr Zynismus

24.3.2016
Die Türkei hat sich in letzter Zeit nicht gerade durch die Beachtung der Menschenrechte und die Förderung der Meinungsfreiheit einen Namen gemacht. Im Gegenteil: Sie ist mittlerweile eine totalitärer Staat geworden, der Meinungsfreiheit verbietet und gegen Teile der eigenen Bevölkerung Krieg führt (Kurden).

Diesem Staat schiebt die EU einen Haufen Geld in den Rachen und stellt ihm neue Beitrittsverhandlungen in Aussicht, nur damit die EU ihre Ruhe vor den Flüchtlingen hat!

Es gab und gibt immer noch einen großen Aufschrei in Deutschland, weil die vielen Flüchtlinge soviel Geld kosten und uns alles wegnehmen würden und ein Leben in Saus und Braus auf Staatskosten hätten.
Warum schreit jetzt niemand, weil die EU einen Haufen Geld ausgibt, ohne eine echte Gegenleistung dafür zu bekommen? An einen Staat, der, wie oben beschrieben, sich zu einem totalitären Staat entwickelt hat?

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Es ist blanker Zynismus

3.3.2016
... wenn die EU plötzlich Geld übrig hat, um Griechenland bei der Versorgung der Flüchtlinge zu helfen, die die Mehrheit der EU-Staaten nicht haben wollen. Ausgerechnet das ärmste Land der EU, das schon seit Jahren nur mit vielen Mrd. Euro der EU zahlungsfähig gehalten und vor der Pleite bewahrt wird, soll jetzt die Flüchtlinge versorgen! Und die anderen EU-Staaten meinen, sich freikaufen zu können, indem sie einfach ein bisschen Geld geben! Wo bleiben denn die Menschen dabei? Um die sollen sich mal andere kümmern. Wir wollen das nicht. Wir haben lieber Angst vor unseren rechtsradikalen Proleten und nehmen ihre ausländerfeindlichen Parolen teilweise sogar in unsere politischen Programme auf.

Wo ist denn nun die christliche Wertegemeinschaft in der EU, auf die viele sich immer so gerne berufen? Geld geben ist nicht christlich. Das ist in allen Religionen der Welt Teil der Glaubensausübung. Nächstenliebe ist das christliche Gebot, auf das es ankommt. Das bedeutet nicht, dass ich mich nur um mich selber kümmere, sondern dass ich mich auch um andere kümmere, vor allem, wenn sie in Not sind.

Die Probleme der Welt kann man nicht immer mit Geld lösen. Auch nicht damit, dass man die Grenzen dicht macht und sich abschottet. Das hat der Ostblock 40 Jahre lang probiert.

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Flüchtlinge

17.1.2016
Die sexuellen Übergriffe in Köln und anderen Städten an Silvester sind durch nichts zu entschuldigen und müssen entsprechend geahndet und bestraft werden. Aber nicht weil es Ausländer waren, die das getan haben, sondern weil es eine Straftat ist!

Aber lassen wir die Kirche doch mal im Dorf: Das waren nicht alle Flüchtlinge, die derzeit in Deutschland sind. Das war nur ein sehr, sehr kleiner Teil. Die allermeisten sind vor Krieg und Terror geflohen und wollen einfach nur in Frieden leben. Natürlich gibt es auch im Nahen Osten und in Nordafrika wie überall auf der Welt Idioten und Menschen, die andere nicht in Frieden leben lassen wollen. Und natürlich fliehen auch die vor dem Krieg in Syrien und vor dem IS im Irak und in Nordafrika. Und natürlich sollten auch die nicht die Hand beißen, die sie füttert. Aber die überwiegende Mehrheit will einfach nur ihre Ruhe und lässt auch andere in Ruhe.

Derzeit findet im Internet, z.B. auf Facebook, eine beispiellose verbale Hetzjagd auf Flüchtlinge statt, indem versucht wird, die Angst der einheimischen Bevölkerung vor Unordnung und Chaos und Straftaten zu schüren. Und leider klappt dieser Versuch nur allzuoft. Das sieht man daran, was immer wieder von den gleichen Leuten geteilt wird. Die Nationalsozialisten in der Weimarer Republik und vor allem nach der Machtergreifung Hitlers im Dritten Reich hatten zwar kein Internet, aber die haben mit den gleichen Instrumenten den Hass der Bevölkerung auf die Juden und deren Unterstützer geschürt. Aber heute kann das nicht mehr passieren! Wirklich? Es passiert grade! Und wenn wir nicht aufpassen, passiert auch das, was im Dritten Reich dann passiert ist.

Wir haben hier in Deutschland deutsche Männer, die Kinder sexuell missbrauchen oder Frauen vergewaltigen. Deswegen wird aber nicht jeder deutsche Mann als potentieller Kinderschänder und Vergewaltiger betrachtet! Warum also wird das mit den Flüchtlingen gemacht? Sexuelle Belästigung durch Ausländer ist nicht schlimmer als durch Deutsche. Wenn also die mögliche Gefahr, die von deutschen Männern ausgeht, als gering eingeschätzt wird, sollten wir die Gefahr, die von den Flüchtlingen ausgeht als ebenso gering einschätzen.

Es ist noch gar nicht lange her, dass in Deutschland die Mentalität "Wir sind besser als der Rest der Welt" herrschte. Wohin das geführt hat, wissen alle, die im Geschichtsunterricht einigermaßen aufgepasst haben.

Gestern im Radio gehört: Eine Frau wohnt neben einer Asylunterkunft irgendwo in Deutschland und hat sich nach Silvester in einem Waffengeschäft einen Elektroschocker besorgt, obwohl sie bisher weder Kontakt noch Probleme mit den Flüchtlingen in der Nachbarschaft hatte. Geht's noch?

Mein Aufruf an alle: Geht hin zu den Flüchtlingen. Redet mit ihnen. Lernt sie kennen. Helft ihnen, sich in Deutschland zurechtzufinden und zu integrieren. Denn Integration ist keine reine Bringschuld der Flüchtlinge. Sie muss auch von der Bevölkerung unterstützt werden. Von wem sollen sie denn lernen, wie es in Deutschland zugeht, wenn nicht von den Deutschen? Viele können Englisch oder Französisch. Deutsch lernen sie grade, manche können es auch schon relativ gut. Und wenn es sprachlich nicht klappt, dann vielleicht mit Bildern und Händen und Füßen. Sie wollen lernen. Sie wollen sich integrierern. Sehr viele, wenn nicht sogar die meisten der Flüchtlinge wollen sobald wie möglich wieder zurück in die Heimat, aus der sie nicht freiwillig geflohen sind, sondern weil ihnen dort die ganz konkrete Gefahr droht, getötet zu werden!

Wir brauchen vor den Flüchtlingen nicht mehr Angst zu haben als vor den Deutschen!

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Flüchtlinge

3.11.2015
Vor zwei Tagen hat mir jemand gesagt, dass die Flüchtlinge doch gar nicht her zu kommen brauchen. Wenn man die feisten Gesichter der Flüchtlinge sehe, wüsste man, dass die keinen Hunger haben. Die Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg hätten anders ausgesehen.
Ich kam dann aber nicht mehr dazu, denjenigen zu fragen, was er denn anstelle der Leute machen würde, wenn er in einem Land leben würde, in dem Krieg herrscht und das eigene Leben durch Soldaten und nicht durch Hunger bedroht ist.
Krieg muss nicht immer gleich Hunger auslösen. Trotzdem hat man Angst um sein Leben. Und deshalb fliehen die Menschen.
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Flüchtlinge

28.10.2015
Seit ca. 1 Woche "wohnen" bei uns in der Mehrzweckhalle 74 Kriegsflüchtlinge aus Syrien, Irak und Afghanistan.
Allen, die darüber schimpfen, dass der Sportunterricht nicht mehr in der Halle stattfinden kann, dass die Sportvereine ihren Trainingsbetrieb in der Halle nicht machen können, dass die Flüchtlinge auf Dauer aneinander hochgehen, sei gesagt (das gilt auch für andere Orte):
Die Leute sind vor einem Krieg geflohen und haben eine teils gefährliche Flucht auf sich genommen, weil alles besser ist als die sehr reale Gefahr, erschossen zu werden.
Geht einfach mal hin. Nehmt mit den Flüchtlingen Kontakt auf. Kümmert Euch um sie. Macht Spiele mit den Kindern. Redet mit ihnen, das brauchen sie am meisten. Macht Ausflüge mit ihnen, damit sie nicht nur in der Halle sitzen und sich irgendwann gegenseitig auf den Geist gehen. Vielleicht kann man ja auch den einen oder anderen zur Chorprobe oder zum Fußballtraining einladen.
Man muss sich nicht um alle kümmern, geht gar nicht. Wenn jeder Einzelne sich um einzelne Flüchtlinge kümmert, ist der Masse auch geholfen.
Ich habe auch schon solche Sprüche gehört wie "Womöglich fühlen sie sich dann noch wohl hier!". So ein Blödsinn! Als ob man sich wohlfühlen kann mit 70 Menschen zusammen in einer Halle, wo man nicht richtig schlafen kann, keine echte Privatsphäre hat, auf soviele Menschen Rücksicht nehmen muss!
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Meinungsfreiheit

24.7.2015
Warum darf Monica Lierhaus nicht sagen, wie sie die Folgen ihrer Hirn-OP empfunden hat? Damit stellt sie doch andere behinderte Menschen nicht als "unwertes Leben" dar!
Sind wir in Deutschland schon soweit, dass man selbst zu eigenen Erfahrungen keine eigene Meinung mehr haben darf?
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Griechenland

24.7.2015
Was derzeit von Griechenland gefordert wird, ist u.a., dass staatliche Firmen privatisiert werden. Also braucht man private Investoren. Diese Investoren kommen wiederum oft aus dem Ausland, weil in Griechenland ja kein Geld da ist.
Mir kommt das so vor, als ob sich da wiederholt, was nach der Wiedervereinigung Deutschlands schon mal passiert ist: der Ausverkauf der Wirtschaft. Man gibt den Firmen im eigenen Land die Möglichkeit, die griechischen Staatsbetriebe zu kaufen und damit unliebsame Konkurrenz auszuschalten.
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Die Werte unserer Gesellschaft

29.4.2015
Wir bezahlen meistens ohne mit der Wimper zu zucken die teuersten Reparaturen für unsere Autos. Aber die Erzieher in den Kindergärten und Kinderkrippen, die sich ja immerhin um unsere Kinder kümmern sollen, sollen möglichst wenig kosten.

Wir bezuschussen Schwimmbäder mit riesigen Summen. Aber die Krankenhäuser müssen selber sehen, wie sie aus den immer enger werdenden gesetzlichen Vorgaben und mit immer weniger Geld, das sie von den Krankenkassen bekommen, schwarze Zahlen machen.

Wir sind eine Gesellschaft, die mehr Wert auf Statussymbole, Erfolg und Spaß als auf ihre Kinder und ihre Gesundheit legt.
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Flugzeugabsturz in den frz. Alpen

2.4.2015
Vor über einer Woche ist in den frz. Alpen ein Flugzeug von Germanwings abgestürzt. Dabei sind ca. 150 Menschen ums Leben gekommen. Anscheinend hatte der Copilot Depressionen und war in entsprechender Behandlung. Vermutet wird, dass er einen depressiven Anfall hatte und deshalb Selbstmord begangen hat.

Seit über einer Woche wird regional, national und international getrauert und nach Lösungen gesucht, wie man sowas künftig verhindern kann. (Nebenbei: Eine Passkontrolle am Flughafen, wie sie jetzt evtl. wieder eingeführt werden soll, verhindert nicht, dass ein depressiver Pilot ins Flugzeug steigt und sich zusammen mit den Passagieren umbringt.)

Aber egal, was bei dieser Lösungssuche herauskommt: 100% Sicherheit gibt es nicht. Hat man ja jetzt wieder gesehen, dass ein Mechanismus, der bei Flugzeugentführungen greifen soll, in anderen Fällen hinderlich ist und sogar eine tödliche Bedrohung darstellen kann.

Es ist eine Tragödie, keine Frage.

Aber wenn jetzt alle so betroffen sind und um die 150 Toten trauern, sollte man sich doch mal fragen, wer sich um die vielen Opfer von Verkehrsunfällen schert, die jedes Jahr auf unseren Straßen ums Leben kommen. Das ist eine um ein Vielfaches höhere Zahl! Da wäre dann wirklich auch mal nationale Trauer angesagt! Und kollektives Nachdenken über die Ursachen und über Lösungsmöglichkeiten.

Wieviele depressive Menschen bspw. dürfen in Deutschland Auto fahren, ohne dass sich jemand darüber Gedanken macht? Dabei können diese Leute genauso gefährlich für die Allgemeinheit werden wie ein depressiver Pilot!

Denken Sie mal darüber nach.
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Gleichbehandlung der Geschlechter

18.11.2014
In Dortmund sollen nun einige der Ampelmännchen durch Ampel"frauchen" ersetzt werden. Das haben Grüne und SPD da gefordert. Das wäre im Rahmen der Gleichbehandlung der Geschlechter notwendig.

Vor allem ist es eins: Durch und durch und absolut LÄCHERLICH!
Abgesehen davon: Wie sollen diese Ampelfrauchen denn dargestellt werden? Rock und Zöpfe? Was dann auch wieder als Sinnbild für das "Heimchen am Herd" gesehen werden kann und in den Augen vieler die Frauen wiederum diskriminiert?

Wann hört dieser Wahnsinn endlich auf? Mir stellen sich ja schon regelmäßig die Nackenhaare, wenn an jedes Substantiv ein -innen angehängt wird, um anzuzeigen, dass man auch die Teilinnen einer Gruppe meint.
Nebenbei: Es heißt "die Gruppe", also weiblich. Wie heißt dann eine Gruppe aus Männern? "Der Grupp"? XD .

Gleichbehandlung ist wichtig. Aber das, was derzeit getrieben wird, ist zuviel des Guten!
Uns muss es wirklich gut gehen, wenn wir keine anderen Sorgen mehr haben als das!
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Bundespräsident Gauck und Die Linke

3.11.2014
Wenn Hr. Gauck was über die NPD sagt, ist alles wunderbar und richtig.
Wenn er was über Die Linke sagt, soll er sich raushalten.

Das kann ja wohl nicht sein! Die Linke ist eine Nachfolgepartei der PDS, die wiederum die Nachfolgepartei der SED war. Viele, die früher in der SED waren, sind jetzt in der Partei "Die Linke", wie z.B. der Vorsitzende Gegor Gysi. Da wird man ja wohl fragen dürfen, wie das Demokratie-Verständnis dieser Leute und dieser Partei aussieht.
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Flexibilität

26.9.2014
Früher waren die Mitarbeiter das größte Kapital eines Unternehmens.
Heute sind sie der größte Kostenfaktor.
Das ist die Flexibilität der Arbeitnehmer.
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Ganztagesschule, Noten und Hausaufgaben

26.5.2014
Bei uns im Ort soll eine Ganztagesschule eingerichtet werden. Wie ich gestern erfahren habe, sollen dabei auch gleich die Schulnoten und Hausaufgaben abgeschafft werden.

Was ist das denn für ein Blödsinn?

Wie sollen Schüler und Eltern dann wissen, wie gut das Kind ist und wo es leistungsmäßig steht? Und bei der Abschlussprüfung kommt dann das erste Mal die Keule und der Schüler fällt durch!

Konsequent wäre es dann, auch die Abschlussprüfungen abzuschaffen. Und die Berufsausbildung auch gleich mit. Und den Firmen muss verboten werden, Arbeitnehmer zu entlassen, weil sie nicht genügend Leistung bringen. Denn diese Schüler lernen nie, dass man auch was tun muss, um etwas zu erreichen und im Leben Erfolg zu haben.

Eigentlich kann man dann auch gleich die Schule abschaffen, weil es für die Kinder keinen Anreiz mehr gibt, was zu lernen.
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Fußball-WM 2014

13.5.2014
Am besten verordnet uns der Staat gleich bezahlten Sonderurlaub während der Fußball-WM. Dann brauchen sich die Gewerkschaften nicht darum zu sorgen, dass die Arbeitnehmer Fußball schauen können, die Kultusministerien brauchen sich nicht darum zu sorgen, dass die Kinder müde in der Schule sind und es ist auch kein Problem, wenn das Public Viewing bis nachts um drei Uhr lärmt, dass keiner in der Umgebung schlafen kann.
Aber dann soll sich bitte auch niemand beklagen, dass es morgens keine frischen Brötchen gibt und die Supermärkte erst mittags um 12.00h aufmachen.

Die spinnen alle, die Fußball-Begeisterten! Oder sind es Fußball-Irre?
Und wer die Fußball-WM nicht schauen will und sich nicht dafür interessiert, der muss einfach mitmachen, wenn er in direkter Nähe zu so einem Public-Viewing-Platz wohnt, ob er will oder nicht. Von Rücksichtnahme ist dabei nichts zu spüren.

Aufruf an alle Bäcker und Supermärkte: Macht Euren Laden erst mittags auf. Begründung: Wir haben bis tief in die Nacht Fußball geschaut und konnten nicht so früh aufstehen. Dafür hat sicher jeder Verständnis...
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Vegetarier und Veganer

31.3.2014
Vorab: Ich habe nichts gegen Vegetarier und Veganer. Solange sie mich damit in Ruhe lassen.
Ich habe auch nichts dagegen, wenn mal kein Fleisch in meinem Essen ist.

Was ich aber immer wieder beobachte, ist, dass Vegetarier und Veganer ihre Einstellung zur Religion machen, nach der sich alle anderen gefälligst zu richten und zu kochen haben, wenn so jemand zu Besuch is(s)t. Dabei ist das nichts anderes als schlechtes Benehmen!

Wenn ich als "normal" Essender irgendwo zu Besuch bin, melde ich nicht vorher an, was ich alles nicht mag und wie der Gastgeber zu kochen hat. Wenn mir das Essen dann nicht schmeckt, esse ich halt weniger oder lasse den Teil ganz weg, der mir nicht schmeckt, je nach den Gegebenheiten. Nur Vegetarier und Veganer meinen, dass alle sich nach ihnen zu richten haben und Extrawünsche zu berücksichtigen haben.

Was die wohl machen würden, wenn der "normal" essende Besucher eines Vegetariers oder Veganers darauf bestehen würde, ein Stück Fleisch zu bekommen? Dann müsste sich der vermutlich eine Predigt anhören, warum es in dem Haushalt kein Fleisch gibt und warum der Verzehr von Fleisch grundsätzlich schlecht ist und verboten gehört.
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Ski-Unfall von Michael Schumacher

5.1.2014
Der ehemalige Formel-1-Weltmeister hat sich beim Skifahren schwer verletzt und liegt im Koma. Allerdings hat das nicht mehr Auswirkungen als die gleiche Verletzung, die sich Alois Pimplhuber aus Hintertupfingen zugezogen hat. Warum also wird alle halbe Stunde darüber berichtet, zumal sich sein Zustand ja anscheinend nicht verändert? Wenn unsere Bundeskanzlerin sich eine solche Verletzung zugezogen hätte, hätte das für unser Land schon einigermaßen weit reichende Auswirkungen.
Abgesehen davon, dass Michael Schumacher anscheinend nicht auf der offiziellen Piste gefahren ist, wovon immer abgeraten wird, und also eigentlich selber schuld ist. Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.
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Wirtschaft, Arbeitswelt und Familie

5.1.2014
Die Industrie forderte dieser Tage mehr Ganztagesschulen in Deutschland, damit die Frauen eher Ganztagesstellen annehmen können. Hört sich doch gut an, oder? Ich habe nichts dagegen, wenn auch Frauen arbeiten gehen und auch das in Ganztagesarbeit. Allerdings ist der Beweggrund der Industrie kein sozialer, sondern ein monetärer. Denn eine Ganztagesstelle ersetzt zwei Halbtagsstellen, was wiederum das Angebot an Arbeitnehmern erhöht. Und da der Preis bekanntlich durch Angebot und Nachfrage gebildet wird, kann bei gleichbleibender Nachfrage (vorhandene Arbeit) und steigendem Angebot (Arbeitsuchende) der Preis (Lohn/Gehalt) sinken. Wenn aber die Gehälter sinken, können die Arbeitnehmer weniger kaufen. Und das wiederum schwächt die Wirtschaft. Damit ruiniert sich die Wirtschaft also selber. Meiner Meinung nach haben die Wirtschaftswissenschaftler recht, die sagen, dass das Ende des Wirtschaftswachstums erreicht ist. Das sieht man daran, dass die Wirtschaft nur noch dann höhere Gewinne erziehlt, wenn die Kosten gesenkt werden.

Die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie ist bei uns seit Jahren eine Ideenblase, die von Wirtschaft und Politik nur halbherzig bearbeitet wird (von der Politik deshalb, weil die Wirtschaft das eigentlich nicht will). Wenn Arbeit und Familie wirklich besser miteinander kombinierbar sein sollen, dann müssen verschiedene Dinge im Sinne der Familien geregelt werden:
  • Weg zur Arbeit
    Von Arbeitnehmern wird erwartet (vor allem von den Arbeitsagenturen), dass sie für den Weg zur Arbeit bis zu zwei Stunden einfache Strecke in Kauf nehmen. Wenn man Familie hat, ist das nicht akzeptabel, vor allem für Alleinerziehende.
  • Urlaub, Arbeitszeit
    Schulkinder haben 12 Wochen Urlaub im Jahr, Arbeitnehmer im Allgemeinen nur sechs oder weniger. Dazu kommen diverse Krankheitstage der Kinder, die sich nunmal nicht vermeiden lassen. Wie soll eine Familie das abdecken? Selbst bei Ganztagesbetreuung in der Ganztagesschule fehlen den Familien immer noch sechs Wochen Urlaub für die Betreuung der Kinder in den Ferien. Und für die Krankheit der Kinder muss die Arbeit flexibilisiert werden. Denn Krankheiten treten plötzlich auf. Wenn das Kind mitten am Vormittag krank aus der Schule abgeholt werden muss, muss ein Elternteil schnell und ggf. auf unbestimmte Zeit frei nehmen können. Büroarbeit könnte dank PC oft auch von zu Hause erledigt werden.
Da die Wirtschaft die treibende Kraft hinter dieser ganzen Debatte ist, kann sie sich nicht aus der Verantwortung ziehen.

Die andere Seite habe ich auch schon des öfteren beleuchtet: Wenn unsere Kinder nicht mehr von der Familie, sondern vom Staat betreut werden, erfahren sie nicht mehr das, was gerne als Nestwärme bezeichnet wird. Erzieher und Lehrer können den Kindern nicht die Liebe und Fürsorge geben, die ihnen Eltern geben können. Und wir werden uns in 20 Jahren umschauen, was aus unserer Gesellschaft geworden ist, wenn unsere Kinder ohne Liebe und Familie aufwachsen.
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Die neue Regierung aus CDU/CSU und SPD

21.12.2013
Diese große Koalition, die dritte in der Geschichte der BRD, macht mir Angst. Es ist die erste Regierung in der Geschichte der BRD, die nach Belieben im Grundgesetz Änderungen vornehmen kann, weil sie die dafür benötigte 2/3-Mehrheit schon besitzt. Die Opposition ist zur Bedeutungslosigkeit verdammt. Damit kann diese Regierung alles durchsetzen: Vorratsdatenspeicherung, Terrorismus- und andere Verbrecherdatenbanken, Bundestrojaner und anderes mehr, was bisher u.a. am Grundgesetz gescheitert ist (was allerdings erst das Bundesverfassungsgericht feststellen musste, weil die Politiker das leider nicht gemerkt haben).
Da bleibt nur die Hoffnung, dass sich diese große Koalition bei solchen Themen, die ein massiver Angriff auf unsere freiheitliche Demokratie sind, hoffnungslos zerstreitet.
Mir wäre es lieber gewesen, wenn diese Koalitionsverhandlungen gescheitert und Neuwahlen notwendig geworden wären. Aber die Parteien haben lieber schon vor Regierungsantritt so ziemlich alle (wichtigen) Wahlversprechen gebrochen als nicht an die Regierung zu kommen.

Abgesehen davon: Die Besetzung der Ministerposten zeigt deutlich, dass Minister keine Ahnung von ihrem Posten haben müssen. Sonst könnten die gleichen Leute nicht in jeder Legislaturperiode andere Ministerien führen. Z.B. Frau von der Leyen: Sie hat schon keine vernünftige Familienpolitik betrieben, später hat's mit der Arbeitspolitik auch nicht hingehauen, weil sie doch lieber Familienpolitik gemacht hätte. Und jetzt soll sie das Verteidigungsministerium führen und wird als Frau Merkels Nachfolgerin gehandelt.

Ich fühle mich vera...
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Gleichberechtigung

24.6.2013
Es ist schon interessant, dass in diesen Zeiten zwanghafter Gleichberechtigung bzw. Frauenbevorzugung junge werdende Eltern möglichst frühzeitig das Geschlecht ihres ungeborenen Kindes wissen wollen, damit das Kinderzimmer entsprechend rosa oder blau eingerichtet werden kann, die Babykleidung entsprechend rosa oder blau gekauft werden kann und das Spielzeug auch schon entsprechend.

Da waren wir in den 1980er- und 1990er-Jahren schon weiter mit der Gleichbehandlung der kindlichen Geschlechter. Und vor allem nicht so zwanghaft.
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Unfreiwilliger Selbstversuch

12.4.2013
Diese Woche hatte ich die Gelegenheit, in einem unfreiwilligen Selbstversuch zu testen, wie es ist, von der Arbeit nach Hause zu kommen und dann noch zu kochen und den Haushalt zu machen (meine Frau hatte eine Knie-OP und einen grippalen Infekt auszukurieren). Dazu kamen an zwei Abenden Chorproben, eine Bandprobe und eine Singteamprobe.
Obwohl unsere Kinder alle schon im Teenager-Alter sind und mitgeholfen haben, war ziemlich viel zu tun und ich hatte nicht viel Zeit für die Familie und für mich.

Ich frage mich allen Ernstes, was daran so erstrebenswert ist, dass beide Elternteile den ganzen Tag in der Firma verbringen sollen und sich abends um Familie und Haushalt kümmern müssen. Das Zusammenleben bleibt dabei auf der Strecke, und da ist die hohe Scheidungsrate in Deutschland nicht verwunderlich. Und es ist auch nicht verwunderlich, wenn junge Menschen keine Kinder mehr haben wollen.

Arbeit und Familie lassen sich allein schon deswegen nicht unter einen Hut bringen, weil auch Familie und Haushalt Arbeit sind. Es sollte viel mehr darum gehen, zu honorieren, was der Elternteil für die Gesellschaft und die Kinder leistet, der zu Hause bleibt, um die Kinder zu betreuen und zu erziehen und das auch zu ermöglichen. Gesellschaftlich und finanziell. Geld ist dabei nicht alles. Solange die Frauen und Männer, die zu Hause bleiben, um sich um die Kinder zu kümmern, sogar von Politikern diskriminiert werden, wird sich daran nicht viel ändern.
Und das viel beschworene ehrenamtliche Engagement in Vereinen und Sozialverbänden ist auch nicht möglich. Unsere Politiker und Firmenchefs sollten dringend über das Gesamtkonzept nachdenken. Denn in den letzten Jahren wurde immer nur zu einem Teilaspekt nachgedacht und Lösungen gesucht. Und beim Lösen des nächsten Teilaspekts wurden diese Lösungen gleich wieder unmöglich gemacht.
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Frauentag

8.3.2013
Heute ist wieder mal Frauentag. Ein Tag also, an dem vor allem Frauen anderen Frauen einzureden versuchen, dass es ihnen schlecht geht und wie gut es ihnen ginge, wenn sie ihre Kinder möglichst früh zur Erziehung in den Kindergarten bringen, weil die es ja sowieso besser können.
Es ist ok und wichtig, dass die Frauen fordern, gleiches Geld für gleiche Arbeit zu bekommen. Bei allen anderen Themen habe ich den Eindruck, dass
  1. die Kinder am besten sofort nach der Geburt ins Heim gesteckt werden sollten und
  2. die Frauen dann gleich eine Geschlechtsumwandlung zum Mann machen sollten. Dann wäre die Verwandlung zum Mann perfekt.

2 Mio. Jahren Evolution haben dem Mann beigebracht, auf die Jagd zu gehen und Beute zu machen. 2 Mio. Jahre Evolution haben der Frau beigebracht, sich sozial zu verhalten. Beides ist spätestens seit der Steinzeit in unseren Genen verankert. Heute ist die Jagdbeute nicht mehr das Wild, sondern das Gehalt. Das ist, genau genommen, aber der einzige Unterschied zur Steinzeit.
Natürlich gibt es die Pinguine, bei denen die Männchen das Brutgeschäft übernehmen. Natürlich gibt es Fische, bei denen das Männchen schwanger wird. Aber wir sind Menschen und kein Pinguine oder Fische und die Natur hat uns nunmal anders werden lassen. Wir verlangen ja auch nicht, dass uns Flügel wachsen, damit wir fliegen können wie die Vögel und so schneller von A nach B kommen. Aber wir verlangen, dass Männer wie Frauen werden und Frauen wie Männer.

Wirkliche Gleichberechtigung heißt nicht, Frauen in die Arbeitswelt zu zwingen (denn was versucht die aktuelle Politik anderes). Wirkliche Gleichberechtigung heißt nicht, auf der einen Seite eine Frauenquote für Managerposten zu fordern und auf der anderen Seite keine Männerquote in den Kindergärten und Grundschulen zu fordern. Wirkliche Gleichberechtigung heißt, zu akzeptieren, dass Männer nun mal Männer sind und Frauen nun mal Frauen und das beide unterschiedich "ticken" und diese Unterschiede entsprechend zu nutzen. Dabei müssen das nicht nur "die anderen" akzeptieren, sondern auch man selber.

Die Aussage, dass Frauen mit den 150 Euro "Herdprämie" "gekauft" werden, damit sie zu Hause bleiben, ist lachhaft. Denn
  1. ist der Betrag viel zu niedrig, als dass irgendjemand nur wegen des Geldes zu Hause bleibt und
  2. werden dadurch diejenigen Frauen diskriminiert, die Hausfrau und Mutter sein WOLLEN und dafür gerne auf Geld verzichten. (Ja, die gibt es auch heute noch.) Und diese Diskriminierung wird sogar von den PolitikerINNEN betrieben, die eigentlich für das Gegenteil sorgen sollen.
Solange bei uns nur zählt, wieviele und was für Autos jemand hat, wie oft im Jahr und wohin man in Urlaub fährt, solange nur zählt, ob die Kinder Kleidung einer bestimmten Marke tragen, solange nur zählt, wieviel Geld man hat, wird sich daran aber leider nichts ändern. In 20 Jahren werden wir merken, was aus unserer Gesellschaft geworden ist, wenn die Kinder erwachsen sind, die jetzt keine Nestwärme in der Familie erfahren, weil die Eltern vor allem an sich selber denken und nicht an andere. Wenn Egoismus und Arroganz erstrebenswerte Lebensziele ist, haben wir diese jetzt erreicht.

Man kann nicht 100% im Arbeitsleben bringen und 100% in der Familie. Wenn die Eltern nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause kommen, müssen die Kinder abgeholt werden (oder warten vielleicht schon zu Hause vor dem Fernseher), muss die Hausarbeit gemacht werden, wollen die Kinder vom Kindergarten, von der Schule und vom Streit mit dem besten Freund erzählen, müssen vielleicht Hausaufgaben und Klassenarbeiten besprochen werden usw. Und ins Fitnessstudio muss man auch noch. Hört sich das gut an?

Übigens: Meine Frau denkt genauso...
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Effizienz im Geschäftsleben

4.3.2013
Ist mir am Sonntag im Gottesdienst bei der Predigt an passender Stelle eingefallen:
Wenn Gott seine Firma "Schöpfung" und die Mitarbeiter darin (also die Menschheit) nach den gleichen Maßstäben bewerten und behandeln würde wie viele Firmenchefs und Manager ihre Mitarbeiter bewerten und behandeln, wäre die Menschheit schon längst aus dieser Firma rausgeflogen.
Wir zerstören fahrlässig oder oft sogar vorsätzlich das Firmeneigentum, interessieren uns nicht mehr dafür, was der Chef sagt usw. Das ist in jeder von Menschen geführten Firma Grund genug für eine (fristlose) Entlassung.
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Pferdefleischskandal

19.2.2013
Beim aktuellen Pferdefleisch-Skandal gibt es derzeit diese "Aufreger":
  1. Das Pferdefleisch in den Lebensmitteln ist nicht deklariert, wird also nicht in der Zutatenliste erwähnt.
  2. Das Pferdefleisch könnte Pferdemedikamente enthalten, die für den Menschen ungesund sind.
  3. Die Herkunft des Pferdefleisches ist nicht immer klar.
Dabei ist das einzige wirkliche Problem Punkt 2. Und für die EU-Bürokratie ist Punkt 3 ein Problem, weil anscheinend ihre Überwachung nicht so lückenlos ist, wie sie es gerne hätte.

Was aber jetzt grade passiert, hat damit nicht mehr viel zu tun. Da werden tonnenweise Lebensmittel vernichtet, nur weil Spuren von Pferdefleisch darin entdeckt wurden. Spuren! Also fast nichts! Und vor allem müssen Spuren, egal von was, bisher nicht in der Zutatenliste angezeigt werden. In der Zutatenliste auf den Verpackungen müssen die Bestandteile erst ab einer bestimmten Inhaltsmenge aufgeführt werden. Warum also jetzt diese Aufregung? Über die anderen nicht erwähnten Bestandteile in den Lebensmitteln regt sich doch auch niemand auf, obwohl da sicher auch das eine oder andere dabei ist, dass aufregenswert wäre.

Viel skandalöser finde ich, dass jetzt Lebensmittel vernichtet werden, nur weil etwas drin ist, was nicht deklariert wurde. Dabei ist es für den Menschen in keiner Weise gefährlich, Pferdefleisch zu essen! Schon gar nicht in Spuren! Diese Lebensmittel werden dadurch doch nicht ungenießbar!
Wenn man schon meint, dass diese Lebensmittel nicht verkauft werden können, könnte man sie doch den vielen Menschen in Deutschland schenken, die von der Hand in den Mund leben und am Monatsende nicht wissen, von was sie leben sollen. Natürlich nur diejenigen Lebensmittel, in denen diese ungesunde Medikament nicht vorkommt.

Allerdings hört man in den Nachrichten nicht viel davon, dass die Lebensmittel wg. des Medikaments vernichtet werden. Sie werden in den allermeisten Fällen anscheinend wg. des Pferdefleischs vernichtet.

Wir vernichten Lebensmittel, nur weil auf der Verpackung was nicht drauf steht, das in vielen Fällen vermutlich nicht mal draufzustehen braucht, weil nur Spuren davon enthalten sind! Wie arrogant und lebensverachtend ist das denn?!
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Windows 8

18.2.2013
Gestern habe ich mal wieder eins dieser Bilder gesehen, wo Affen kommunizieren, indem sie auf Symbole auf einem Bildschirm drücken.
Meine erste Assoziation war: Das sieht aus wie Windows 8!

Da ist die Menschheit jahrtausendelang stolz darauf gewesen, intelligenter zu sein als die Tiere und komplexer denken zu können als diese, und jetzt kommt Microsoft mit Windows 8 und macht uns wieder zum Affen....  XD
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Schule ohne Sitzenbleiben?

18.2.2013
Unser neuer Kultusminister Stoch will in Zukunft verhindern, dass Schüler eine Klasse wiederholen müssen. Das Sitzenbleiben soll also abgeschafft werden.

Heute habe ich in der Zeitung gelesen, wie er sich das vorstellt. Die Schüler, die eigentlich eine Klasse wiederholen müssten, haben nach den Sommerferien die Gelegenheit, in einer Prüfung die Versetzung doch noch zu schaffen. Außerdem sollen Schüler eine bessere Betreuung erhalten und besser motiviert werden. (Vor allem letzteres ist eine verbale Luftblase, weil jeder anders motiviert wird.)

Da werden in Baden-Württemberg grade tausende von Lehrerstellen abgebaut, weil es immer weniger Schüler gibt und bei einer Klassenstärke von 30 Schülern also weniger Lehrer gebraucht werden, und gleichzeitig sollen die Lehrer schlechte Schüler mehr betreuen und zusätzlich noch Prüfungen machen mit denen, die die Versetzung nicht geschafft haben. Die Schüler sollen in den Sommerferien alles lernen, was sie im vergangenen Schuljahr und vielleicht sogar in mehreren vergangenen Schuljahren nicht gelernt haben?

Die Leidtragenden sind ja nicht nur die Schüler und die Lehrer, sondern auch die Eltern. Was ist z.B. mit dem bereits gebuchten Urlaub? Was ist, wenn der Urlaub vorbei ist und beide Elternteile wieder arbeiten (wie es vom Familienministerium gewünscht wird)? Es ist ja wohl reine Utopie, anzunehmen, dass Schüler (vor allem jüngere Schüler) selbstständig lernen, wenn Mama und Papa nicht da sind.

Ich bin wirklich froh, dass meine Kinder schulisch aus dem Gröbsten raus sind! Unsere Gesellschaft wird sich in 20 Jahren ganz schön umschauen, wie es um das Wissen der jungen Generationen bestellt ist.
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Staatliche Hilfen für Familien

11.2.2013
Eine Studie, die 2009 von Frau von der Leyen in Auftrag gegeben wurde, hat jetzt ergeben, dass die meisten staatlichen Hilfen für Familien nicht effektiv sind. Grund: Zuviele Frauen sind als Mutter und Hausfrau zufrieden und sehen nicht ein, arbeiten zu gehen und Geld zu verdienen. Nur die Investitionen in den Ausbau der Kindergartenplätze sei effektiv, weil dadurch die Mütter arbeiten gehen könnten und der Staat über die Steuereinnahmen wieder Geld zurück bekommen würde. Sehr ineffektiv seien Ehegattensplitting und Kindergeld, weil deshalb vor allem in Familien mit höheren Einkommen die Mütter nicht arbeiten gehen würden.

Und ausgerechnet die SPD, die doch das Soziale im Namen trägt, regt sich aufgrund dieser Studie jetzt über das Ehegattensplitting auf.

Haushalt und Kindererziehung ist auch Arbeit! Sie wird nur nicht bezahlt. Hier wird großflächig Diskriminierung betrieben, und zwar von Staats wegen! Diskriminiert werden all die Frauen, die gerne zu Hause bleiben und gerne die Kinder erziehen! Eigentlich werden sie nicht nur diskriminiert, sondern sogar beleidigt, weil ihnen jegliche Fähigkeit abgesprochen wird, ihre Kinder erziehen zu können. Und das nur, weil ein paar schwarze Schafe tatsächlich ihre Kinder verwahrlosen lassen.
Ehegattensplitting und Kindergeld sollen die Eltern dabei unterstützen.

Wenn ich mir allerdings die Diskussionen über die Rolle der Frau in unserer Gesellschaft anschaue, die in den letzten Jahren geführt werden, habe ich das Gefühl, dass unsere Politiker der Meinung sind, dass es in Zukunft in Deutschland den Frauen unter Strafe verboten sein soll, einer unbezahlten Arbeit (was Hausarbeit und Kindererziehung nunmal ist) nachzugehen.
Und die Kinder werden gleich nach der Geburt in ein Heim gegeben, damit die Kinder ganz im Sinne des Staates erzogen werden können. Es könnte ja sonst sein, dass die Kinder zu Hause lernen, selber zu und kritisch denken.

Die DDR ist tot! Es lebe der Kommunismus!

Das Schlimme dabei ist, dass diese Vorstellungen in allen großen Parteien existieren, was es wiederum fast unmöglich macht, dem entgegenzusteuern. Denn die kleinen Parteien, die diese Vorstellungen nicht teilen, haben andere zu radikale Ideen, weswegen man sie nicht wählen darf. Oder sind selber zu unorganisiert und chaotisch, um ihnen Verantwortung übertragen zu können.
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Ellenbogengesellschaft

28.1.2013
Kürzlich habe ich eine interessante Theorie gehört:
Unsere aktuelle Ellenbogengesellschaft kommt vom Kommunismus in der ehemaligen DDR.
Grund: Den DDR-Bürgern ist jedes Rechtsgefühl durch den Staat aberzogen worden, weil sie eigentlich immer nur falsch handeln konnten. Zusätzlich ist den DDR-Bürgern beigebracht worden, dass sie zuerst an sich selber zu denken haben, weil die Waren knapp bzw. nur schwer zu bekommen sind. Was ja eigentlich der kommunistischen Ideologie widerspricht...

In meinen Augen ist das nur logisch: Um Rücksicht auf andere nehmen zu können, muss man ein gewisses (Un-)Rechtsempfinden haben. Denn nur so kann man beurteilen, dem anderen schaden könnte.

Wobei es eigentlich ganz einfach sein sollte: Man muss sich nur vorstellen, dass jemand anderes einen selber so behandelt und sich überlegen, wie man sich dabei fühlen würde. Getreu dem Spruch: Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu.
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Immer weniger Geburten in Deutschland

17.12.2012
In Deutschland werden immer weniger Kinder geboren. Das liegt anscheinend daran, dass man immer noch (!) Familie und Beruf nicht miteinander vereinbaren kann.
Diese Analyse ist eine Bankrotterklärung der staatlichen Maßnahmen zur Förderung der Familien. Und das ist ja auch logisch: Diese Maßnahmen zielen nur darauf ab, dass beide Elternteile möglichst schnell wieder auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, um dort das Heer der Arbeitslosen zu vergrößern bzw. durch gestiegenes Angebot an Arbeitskräften den Preis (also die Gehälter) zu senken.
Gleichzeitig wird den Eltern von der Politik suggeriert (das hat mit Frau von der Leyen als Familienministerin angefangen), dass sie keine guten Eltern sind und die Kinder deshalb besser in staatliche Obhut kommen, weil sie dort von Fachkräften erzogen werden. Wozu soll man also Kinder bekommen, wenn man sie nachher doch nicht selber erziehen soll?
Die Frauen sollen Kinder bekommen, damit die Geburtenstatistik im internationalen Vergleich stimmt. Was ist das anderes als die Degradierung der Frauen zu "Gebärmaschinen" für den Staat? Wie im 3. Reich unter Hitler oder in der DDR!
Solange weiterhin nur zählt, wieviel Geld ein Haushalt hat, wieviel Autos vor der Haustür stehen, wieviel Urlaub man machen kann und wo, solange nicht auf das Wohl des Kindes geachtet wird, solange in der Gesellschaft Kinder als finanzielle Last und sozialer Abstieg angesehen werden (und diese Ansicht von der Politik gefördert wird), solange wird sich am Geburtenrückgang auch nichts ändern.
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Frauen in der Arbeitswelt

19.11.2012
Heute steht in der Zeitung, dass Arbeitgeberpräsident Hund gerne hätte, dass die Elternzeit auf max. 12 Monate reduziert wird, wenn die Kita-Versorgung gesichert ist. Die Elternzeit würde die Integration der Frauen in die Arbeitswelt erschweren. Unsere Famlienministerin hat dem allerdings anscheinend erstmal eine Absage erteilt.
Aber die Tendenz ist klar: Die Frauen (Männer sind es ja nach wie vor nur selten) sollen Kinder bekommen, diese dann aber möglichst schnell in staatliche Obhut geben (weil die leiblichen Eltern ja zu blöd sind, ein Kind zu erziehen), damit sie möglichst schnell wieder als Angebot auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Nicht weil die Arbeitgeber sie möglichst schnell wieder einstellen wollen, sondern weil die Auswahl auf dem Arbeitsmarkt dadurch vergrößert wird. Und wenn die Frauen dann wieder als Angebot zur Verfügung stehen, kommt als nächste Ausrede, dass sie ja kleine Kinder haben und immer wieder am Arbeitsplatz fehlen müssen, wenn die Kinder z.B. krank sind.
Und das Beste: Frauen und Männer lassen sich einreden und glauben sogar noch daran, dass es am besten für alle ist, wenn die Kinder so früh wie möglich in staatliche Betreuung abgegeben werden!
Wann versteht die Gesellschaft endlich, dass die Betreuung der Kleinkinder durch die eigenen Eltern die beste Betreuung ist? Kinderpsychologen sagen das schon immer! Und Kinderbetreuung zu Hause ist auch Arbeit! Wann honoriert unser Staat das endlich wieder? Derzeit werden die Frauen (und Männer), die ihre Kleinkinder selber betreuen wollen, doch eher diskriminiert. Sogar von der Regierung!
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Ausbau Radwegenetz

Bundesverkehrsminister Ramsauer will das Radverkehrsnetz in Deutschland ausbauen, hat aber in der Vergangenheit die Mittel genau dafür zusammengestrichen. Es wäre ja mal schön, wenn die Kreise, Städte und Gemeinden dazu angehalten würden, das Radwegenetz auszubauen. Denn da hakt es in vielen Gegenden.
Dazu wäre es schön, wenn die Arbeitgeber einen Anreiz bekämen, für radelnde Mitarbeiter Umkleideräume einzurichten. Denn seit der Benzinpreis so hoch steht, gibt es mehr Leute, die mit dem Rad zur Arbeit fahren.
Außerdem denkt er über höhere Bußgelder für Verstöße gegen die STV(Z)O nach, also für sogenannte Kampfradler. Allerdings frage ich mich, wie diese durchgesetzt werden sollen, wenn doch immer weniger Polizei auf den Straße präsent ist. Wenn ich hier bei uns mal einen Streifenwagen sehen will, muss ich zur nächsten Polizeiwache fahren. Da stehen sie.
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Kreisverkehre zurückbauen

25.6.2012
In Baden-Württemberg hat man entdeckt, dass es gefährlich für den Straßenverkehr ist, wenn in der Mitte (also der Insel innerhalb) eines Kreisverkehrs ein Hindernis steht. Deshalb sollen diese Hindernisse jetzt abgebaut werden.
Daran sieht man mal wieder, in welchem Ausmaß der Autoverkehr in Deutschland hofiert wird. Nur weil ein paar Trottel (kann man nicht anders nennen) nicht Auto fahren können, die Verkehrszeichen vor einem Kreisel nicht lesen bzw. beachten (wollen) und dann zu schnell in den Kreisel fahren und dann u.U. sich an so einem Hindernis eine blutige Nase holen, sollen diese Hindernisse jetzt wieder abgebaut werden, damit ebendiese Trottel dann ungehindert über die Insel rauschen können direkt in den gegenüber (ein)fahrenden Verkehr, der sich doch eigentlich sicher wähnt. Da wird wieder mal unnötig Geld verbraten, das dann wieder an anderer Stelle fehlt!
Bei uns am Ort wurde letztes Jahr ein Kreisel gebaut, in dem der Geradeaus-Verkehr auf der Durchgangsstraße fast ohne Schlenker durchrauschen kann. DAS ist ein gefährlicher Kreisel, den es zu entschärfen gilt! Denn wenn man auf der Durchgangsstraße nicht geradeaus fahren will und an so einer Durchgangs-Einfahrt vorbeifahren muss, weiß man nicht, ob der dort ankommende Verkehr bremst oder einfach durchfährt. Also bremst man mal vorsichtshalber IM Kreisel leicht ab... Oder fährt auf Risiko einfach weiter...
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OECD rügt Betreuungsgeld

12.6.2012
Die OECD moniert das Betreuungsgeld, das in Deutschland eingeführt werden soll. Aber statt dass sie die Höhe des Betreuungsgeldes moniert, die ja wirklich ein Witz ist, moniert die OECD, dass die Eltern ihre Kleinkinder lieber selber betreuen betreuen wollen könnten statt sie in staatliche Betreuungseinrichtungen zu geben und arbeiten zu gehen!
Hallo? Wo leben wir denn? Das hört sich für mich ja schon so halb nach Diktatur an und hat nix mit freiheitlicher Demokratie zu tun!
Ich habe es schon öfter gesagt: Erziehung durch den Staat hatten wir unter Hitler und hatten wir in der DDR unter den Kommunisten (heute Die Linke). Das brauche ich nicht in einer freiheitlichen Demokratie, wie sie (hoffentlich noch lange) in Deutschland existiert!!!
Denn das hört ja nicht auf. Nach der Kinderkrippe kommt der Ganztageskindergarten, dann die Ganztagesschule. Und bis die Kinder dann groß sind und sich ihre eigene Meinung über Politik und Leben bilden, sind sie ideologisch schon auf den Kurs gebracht, den der Staat will. Auf diese Weise rutscht unser Land langsam aber sicher in die Diktatur.
Das Betreuungsgeld ist von der Idee her gut, nur die Höhe ist ein Witz. Da werden Millionen in den Ausbau von Kindertagesstätten gesteckt, aber für diejenigen, die ihre Kinder selber betreuen möchten (was immer noch von den Kinderpsychologen für die beste Betreuung gehalten wird) ist kein Geld da. Mal im Ernst: Die 100 Euro, die jetzt vorgesehen sind, werden niemanden davon abhalten, sich auf dem hoffnungslos überfüllten Arbeitsmarkt in der Schlange anzustellen, in der Hoffnung, doch etwas mehr zu bekommen.
Da könnte man doch glatt den Spieß umdrehen:
Ab 2013 besteht ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für jedes Kleinkind. Aber es soll per Gesetz nur für 1/3 der Kleinkinder ein Platz zur Verfügung stehen (was auch nicht klappt). Also kann ich den Staat eigentlich auf Schadensersatz verklagen, wenn ich keinen Betreuungsplatz bekomme und mich deswegen auch nicht in der langen Schlange der Arbeitssuchenden anstellen kann.
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Benzinpreise

29.2.2012
Wenn jeder Autofahrer, soweit es zeitlich zumutbar ist natürlich, statt des Autos den ÖPNV oder das Rad für den Weg zur Arbeit verwenden würde, wäre das vermutlich ein sehr effektives Druckmittel gegenüber den Ölkonzernen. Evtl. müsste man dann zwar früher aufstehen und mal ein paar Meter mehr laufen (was ja aber eigentlich gesund wäre...), aber die Spritpreise würden dann vermutlich ziemlich schnell fallen.
Klar, der ÖPNV wird vermutlich etwas mehr kosten als mit dem Auto zu fahren. Aber man solange man mit dem Auto fährt, obwohl man mit dem ÖPNV oder dem Rad fahren könnte, braucht man auch nicht über die Spritpreise zu jammern.
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Beobachtung der Partei "Die Linke" durch den Verfassungsschutz

25.2.2012
Der Verfassungsschutz hat recht, wenn er diese Partei beobachtet! Schließlich stammt sie von einer Partei ab, die einige Jahrzehnte (ungefähr 60 Jahre) lang halb Deutschland hinter einer Mauer und einer mit Stacheldraht, Minen, Selbstschussanlagen und Schießbefehl gesicherten Grenze eingesperrt hat. Die Partei hieß damals SED und das Gefängnis hieß DDR (Deutsche Demokratische (!) Republik). Außerdem wurden die Insassen dieses Gefängnisses bespitzelt und bei abweichender (eigener) Meinung und womöglich noch Verbreitung derselben eingesperrt.
Ich weiß nicht, warum daraus jetzt ein Skandal gemacht werden soll! Denn der Kommunismus ist nicht besser als der Nationalsozialismus! Und die NPD wird ja auch beobachtet, sogar mit Undercover-Agenten! Ich sehe nicht ein, dass Die Linke mit Samthandschuhen angefasst werden soll.
Beide Ideologien haben in der jüngsten Vergangenheit in Deutschland und Europa für viel Leid gesorgt!
Die Anhänger beider Ideologien würden unser Grundgesetz, unsere Demokratie und unsere Freiheit abschaffen, wenn sie es könnten!

P.S.: Interessanterweise darf die SPD immer wieder ungestraft öffentlich darüber nachdenken, ob sie mit Den Linken eine Koalition bildet. Gar nicht auszudenken, was los wäre, wenn die CDU die gleichen Gedankenspielchen mit der NPD machen würde!
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Hören Politiker zu?

30.10.2011
In unserer Zeitung an diesem Wochenende stand in einem Artikel, dass 63% der Männer und 37% der Frauen in Deutschland mit minderjährigen Kindern sich wünschen, mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen zu können. Und was antwortet unsere Familienministerin Schröder (die ja selber grade erst dabei ist, eine Familie zu gründen)? Dass die Ganztagesbetreuung verstärkt werden muss...  XD
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Frauenquote in Führungspositionen

17.10.2011
Was soll daran gut sein, wenn die Frauen nur deshalb in den Führungspositionen sitzen, weil ein Quotengesetz das vorschreibt? Das ist doch Diskriminierung per Gesetz: Wenn Frauen anscheinend zu blöd sind, um selber da rein zu kommen, müssen wir sie eben per Gesetz hinbefördern! Sowas mag in der Politik funktionieren (man denke an die Frauenquote der SPD in den 80er-Jahren), weil's da bei Abstimmungen vor allem auf die Masse ankommt. Aber in der Wirtschaft kommt's darauf an, dass der Posten mit einem fähigen Mitarbeiter besetzt wird. Und das ist es, was die Frauen wollen! Und das ist es, was das Gleichbehandlungsgesetz vorschreibt! Wozu also noch eine Quote?
Dass ausgerechnet Frauen das fordern, ist ebenfalls bezeichnend. Die Frauen sind halt doch die größten Feinde der Frauen. Das war in der Emanzipationsbewegung schon immer so. Die Gleichstellung der Frau wurde schon immer in der Art betrieben, dass sie vor allem ausgegrenzt wurden. Das ist beim Sprachfeminismus nicht anders als hier. Wer nimmt eine Frau denn ernst, die nur aufgrund einer Quote da ist, wo sie ist?
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Auftritt des Papstes im Bundestag

22.9.2011
Der Papst wird eingeladen, im Bundestag eine Rede zu halten, und eine große Anzahl Abgeordneter (100 stand heute Morgen in der Zeitung) will lieber demonstrieren gehen als dem Papst zuzuhören. Begründung: Die Neutralität zwischen Staat und Kirche sei nicht gewahrt.
Wenn diese Abgeordneten wirklich neutral sein wollten, würden sie alle Besucher im Bundestag gleich behandeln. Denn nur das ist Neutralität. Und wenn sie den Papst nicht als Kirchenoberhaupt akzeptieren können, dann sollen sie ihn als Staatsoberhaupt des Vatikans empfangen. Ich bin überzeugt, wenn ein jüdisches oder moslemisches Kirchenoberhaupt im Bundestag reden würde, wären alle da. Obwohl der Islam sehr viele Terroristen hervorbringt und die Frauen sehr viel stärker diskriminiert als die kath. Kirche.
Der nächste Schritt ist dann vermutlich, dass verlangt wird, dass die Bundestagsabgeordneten aus der Kirche austreten sollen. Wg. der Neutralität zwischen Staat und Kirche. Aber natürlich nur aus der kath. Kirche, denn die ev. diskriminiert die Frauen ja nicht. Und von den Moslems und den Juden könnte man das auch nicht verlangen wg. der deutschen Geschichte.
Ach ja, heute Morgen ist in dem Zusammenhang noch der Begriff "weltanschauliche Neutralität" gefallen. Diese sei auch nicht gegeben. Wo bitte gibt es denn weltanschauliche Neutralität? Wenn Putin oder Obama reden, ist das auch nicht weltanschaulich neutral, sondern deren Meinung. So wie es die Meinung eines jeden Bundestagsabgeordneten ist, wenn er redet, und nicht weltanschaulich neutral. Weltanschauliche Neutralität ist genauso wie absolute Objektivität eine Utopie.
Zudem vergessen diese Abgeordneten, dass unser ganzes Gesellschaftssystem incl. des Grundgesetzes auf christlichen Grundsätzen basiert. Schauen Sie mal grob über das GG drüber. Da finden Sie genau die Gebote 2 bis 10 aus der Bibel wieder. Anders formuliert, aber im Kern vorhanden. Christliche Basis.
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Die Suche des Menschen

21.7.2011
Es ist schon witzig mit dem modernen mitteleuropäischen Menschen:
Viele Leute suchen nach Spiritualität, nach einem Sinn des Lebens, weil vieles in unserer Welt nur schwer oder gar nicht zu verstehen ist. Viele von diesen Suchenden landen dann in Sekten, wo sie einer Gehirnwäsche unterzogen werden und sehr viel Geld bezahlen. Statt dass sie sich mal in der Kirche umschauen. Aber dort muss man sich selber engagieren und selber denken und sich selber über seinen Glauben Gedanken machen. In den Sekten wird einem vorgegeben, was man denken und glauben soll.
Ebenso gibt es viele Leute, die beklagen, dass immer weniger Solidarität in unser Gesellschaft gibt. Gleichzeitig sind aber immer weniger Leute bereit, sich in der Gesellschaft zu engagieren, z.B. in Vereinen. Das wird natürlich auch noch gefördert von Managern, die in ihren Mitarbeitern nur noch den größten Kostenfaktor in der Firma sehen und nicht mehr den Mensch.
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Herdentier Mensch

7.7.2011
Aus der Evolution betrachtet ist der Mensch ein Herdentier. Und die Menschheit wäre vermutlich auch nicht so weit gekommen und hätte vermutlich auch nicht die technischen Entwicklungen gemacht, wenn die Menschen Einzelgänger wären.
Warum leben heute so viele Menschen nach dem Motto "Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht"?
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Lehrerstellen streichen

11.4.2011
Ok, die neue Landesregierung ist nicht viel besser als die alte, was Schulpolitik angeht.
Statt die geringeren Schülerzahlen dazu zu nutzen, die Unterrichtsqualität durch kleinere Klassen zu erhöhen, werden die frei werdenden Lehrerstellen einfach nicht mehr besetzt, obwohl seit Jahrzehnten bekannt ist, dass kleine Klassen besser sind. Aber nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten würde dann mehr Geld pro Schüler ausgegeben. Und das hat leider immer noch Vorrang...
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Neues Schulsystem in BaWü?

6.4.2011
Die zukünftige grün-rote Landesregierung will in Baden-Württemberg ein neues Schulsystem einführen, das vorsieht, dass alle Schüler bis zur 10. Klasse gemeinsam lernen. Die ideologische Grundlage ist die altbekannte kommunistische Denke, dass alle Menschen genau gleich funktionieren, wenn man sie nur lässt.
Das dreigliedrige Schulsystem wurde doch extra deswegen erfunden, weil die Menschen mit unterschiedlicher Auffassungsgabe gesegnet sind. Die einen kapieren's schneller, die anderen brauchen länger bzw. können nicht soviel Stoff verarbeiten. Wenn es anders wäre, würde jeder Mensch auf der Welt den gleichen Beruf haben.
Das baden-württembergische Abitur ist deutschlandweit zusammen mit Bayern an der Spitze. Warum also sollte was am Schulsystem geändert werden? Die anderen Bundesländer, auf die die Grünen in diesem Zusammenhang gerne verweisen, stehen schlechter da. Trotz Gesamtschule.
Als Begründung für diesen Systemwechsel führen die Grünen an, dass es in BaWü immer noch sehr stark von der sozialen Herkunft abhängt, auf welche weiterführende Schule der Schüler nach der Grundschule geht. Das soll durch das gemeinsame Lernen geändert werden.
Das einzige, was sich dadurch aber ändert, ist die Zunahme der Mobbing- und ADS-Fälle, weil nämlich die lernschwachen Schüler nicht mitkommen und die lernstarken Schüler abschalten. Beide fangen an sich zu langweilen, sind frustriert und fangen ggf. an, andere Schüler zu mobben oder zu verprügeln. Also müssen mehr Schüler zum Psychologen. Hr. Kretschmann als ehemaliger Lehrer sollte diese Zusammenhänge eigentlich kennen!
Unser dreigliedriges Schulsystem trägt eben genau dem Umstand Rechnung, dass die Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Auffassungsgaben gesegnet sind. Wenn es anders wäre, hätten alle Menschen den gleichen Beruf...
Wenn diese Landesregierung was am Schulsystem ändern will, dann soll sie kleinere Klassen machen und mehr Lehrer einstellen und die Bildung nicht mehr mit wirtschaftlichen Gesichtspunkten beurteilen (wieviel Geld wird pro Schüler ausgegeben). Es gibt Dinge, die kann man nicht bezahlen. Für alles andere... usw...
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Links- und Rechtsradikale

22.3.2011
Eigenartigerweise wird nie vergessen, was die Nationalsozialisten im 3. Reich unter Hitler Deutschland und Europa angetan haben, aber es wird immer wieder vergessen, was die Kommunisten in der DDR dem Volk angetan haben. Nur deshalb ist ist möglich, dass die Linken immer wieder zu Talkshows eingeladen werden oder dass die SPD ab und zu offen darüber nachdenkt, ggf. eine Koalition mit den Linken einzugehen.
Und das, obwohl aus der Zeit der NSDAP kaum noch Zeitzeugen leben, während aus der Zeit der DDR noch genügend Zeitzeugen und Leidtragende leben!
Man darf nicht vergessen: Die Linke ist die Nachfolgepartei der PDS, die wiederum die Nachfolgepartei der SED war. Und letztere hat in der DDR nicht gerade Freiheit, Demokratie und Menschenrechte hochgehalten! Es sind genug Menschen gestorben, weil sie auswandern wollten, weil sie anders gedacht haben als die Regierung. Und die ehemaligen SED-/PDS-Genossen sind jetzt in der Linken versammelt, allen voran Gregor Gysi.
Mit dieser Partei ist genausowenig Demokratie und Freiheit zu erhalten wie mit den rechtsradikalen Parteien!
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Atomausstieg, die Grünen und die Umweltverbände

15.3.2011
Was wollen die Umweltverbände und die Grünen eigentlich?
Sie wollen keine Öl- und Kohlekraftwerke, keine Atomkraftwerke, aber sie wollen auch keine Kraftwerke mit erneuerbaren Energien, wenn diese vor der eigenen Haustür gebaut werden sollen. So geschehen vor einiger Zeit im Bodenseeraum, wo gegen Windanlagen protestiert wurde, so geschehen jetzt erst im Südschwarzwald bei Schluchsee, wo anscheinend ein Pumpspeicherkraftwerk geplant wird, gegen das die Bevölkerung protestiert. Und der grüne Landtagskandidat des Wahlkreises protestiert kräftig mit. Des weiteren wird kräftig gegen die Überlandstarkstromleitungen protestiert, die den Strom der Nordsee-Windanlagen in den Süden transportieren sollen.
Ökostrom ja, aber bitte nicht vor meiner Haustür?
Die alten Atomkraftwerke müssen dringend abgeschaltet werden, zumal man seit Sept. 2001 weiß, zu was Terroristen fähig sind. Aber wo soll der benötigte Strom herkommen? Frau Merkel hat recht, wenn sie sagt, dass wir nicht alle unsere Atomkraftwerke abschalten, nur um dann im Ausland Atomstrom einkaufen zu müssen. Denn dann schießen die AKWs an der deutschen Grenze aus dem Boden, und es ist nichts gewonnen. Erst müssen echte Alternativen her. Aber diese Alternativen können nur in erneuerbaren Energiequellen liegen, wie z.B. Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft. Und dafür müssen nunmal Windräder, Stauseen und großflächige Solaranlagen gebaut werden. In die Landschaft, weil's unter der Erde mit Sonne und Wind nicht funktioniert. Und in weit größerer Zahl als man Atomkraftwerke bräuchte, damit genügend Strom produziert werden kann (nach aktuellem Stand der Technik). Und der Strom muss von dort, wo er gut produziert werden kann, natürlich auch dahin transportiert werden, wo er gebraucht wird. Ist jetzt auch schon so.
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Quotenfrauen

8.3.2011
Zum Weltfrauentag fordern unsere bundesdeutschen Politikerinnen, allen voran die Arbeitsministerin von der Leyen, eine Quote für Frauen in Führungspositionen. Das ist doch Blödsinn! Manager (und nicht nur die!) sollten aufgrund ihrer Fähigkeiten ausgewählt werden, nicht aufgrund des Geschlechtes! Das gilt mit dem Gleichbehandlungsgesetz für beide Geschlechter. Leider wird oft lieber ein unfähiger Mann gewählt statt einer fähigen Frau...
Aber eine Quote hilft da auch nicht. Die sorgt nur dafür, dass genau diese Frauen belächelt werden, weil sie ja "nur wegen der Quote" diesen Job haben...
Am anderen Ende der Karriereleiter stehen u.a. die sozialen Berufe, in denen vor allem Frauen zu finden sind. Warum fordert dort denn niemand eine Quote für Männer? Weil diese Jobs zu schlecht bezahlt sind, als dass irgendjemand sie einem Mann per Zwang zumuten möchte! Auch unsere Bundesfamilienministerin nicht!
Da stellt sich die Frage, warum Frauen eher in sozialen Jobs zu finden sind als in Ellenbogen-Jobs? Weil Frauen aufgrund der Evolution nun mal die sozialeren Gene haben. Ich habe mal von einer Studie gelesen, dass Frauen in Führungspositionen genau diese sozialen Eigenschaften (teilweise oder ganz) einbüßen, wegen denen sie für die Führungsposition ausgewählt wurden, eben weil man mit sozialem Verhalten (leider!) in Führungspositionen nicht für voll genommen wird!
Auf der anderen Seite werden Frauen, die ihre Berufung (daher kommt das Wort "Beruf") in der Vollzeit-Familien- und Haushaltsbetreuung sehen, vor allem von Frauen schief angeschaut.
Das Ganze beweist mir vor allem, dass die größten Frauen-Diskriminierer vor allem Frauen sind! Und die sitzen u.a. in den Führungspositionen unserer Politik...
Ideal wäre es, wenn alle Jobs, egal welcher Gehaltsklasse, nach Fähigkeit besetzt werden und nicht nach Geschlecht oder Alter. Aber eine Quote ist der falsche Weg dahin.
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